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madungá
eine hier sehr häufige Art Dornen, ein Gesträuch.
madungu
ein Bruch im Leibe; die Hoden.
maemae
ein Rost von Holz, um Fleisch überm Feuer zu troknen.
makàku
ein kleiner brauner, oder grauer Affe.
makka
Dornen, ein Stachel; ein Sputter; die Frucht des murrumurru-Baums.
makkajammeshi
eine sehr große u. dicke in der Erde wachsende Frucht, der saramakka sehr ähnlich; nur daß die saram. schwartz, die makkajamms hingegen weiß ist. Ihre lange Ranken haben Stacheln.
makkobo
ein großes Gefäß, von der Rinde des kupawa-Baums gemacht, um Pinda aufzuheben.
makúku
irdene Kegel, auf welche das Gefäß gesezt wird, worinn man Eßen kocht.
malá
schleifen, scharf machen.
malái
ein gewißer Vogel, Buschkalkuhn.
malenker
gebrechlich, schwächlich, einer der nicht zu harter Arbeit tüchtig ist.
mamaù
der Papay-Baum u. dessen Frucht.
mamma
die Mutter, der Schöpfer; etwas sehr großes.
manì
ein Baum, deßen Harz wie Pech klebt.
mandru
reif, (mannbar von beyden Geschlechten;) stark von Leibe, vierschrötig.
mandú
eine Art Buschtau, etwas dicker als sipò.
mannu
der Mann einer Frau.
markudjà
Markusade, eine angenehme u. gesunde Frucht.
mashikabaija
ein Tanz der Weiber, da alle Glieder wie gebrochen scheinen; Bewegung des Leibes derer, die den Gado kriegen.
mashila
diejenige Pinda, die von dem bey der Erndte in der Erde zurükgebliebenen Saamen im folgenden Jahre hervor kommt.
mashishà
ein Kraut welches bey Gliederreissen in Dampfbäder gebraucht wird. Auch wird es in Wasser gekocht, u. dieses Wasser getrunken.
masuáh
eine Art Fischkörbe, wie ein Trichter, mit einen langen engen Hals, der hinten verschlossen ist.
matappì
ein von Rohr geflochtener Schlauch, den Kassabi auszupressen.
mati
ein Freund; ein Feind; unzufrieden, böse; zornig werden.
matjaru-Ningri
ein Theil der Saramakka Neger, die an einem in der Suriname fallenden Fluß oberhalb uns wohnen, zwischen der Suriname u. Saramakka. Der Fluß, an dem sie wohnen, Ajakro od. Dabitatta-Lio. Den Namen haben sie daher, weil die Plantage ihres ehemaligen Herrn, dem sie entlaufen sind, an der Kriek matjaru lag.
matta
ein Mörser, der ausgehölte Klotz, worin die Neger alles stampfen.
mattawàri-Ningri
diejenigen Saramakka-Neger, die jezt noch an der Saramakka selbst wohnen. Den Namen haben sie von der Kriek mattawari, an der sie ehedem wohnten .
matu tann fum ju
so druken sich die Neger aus, wenn ein neuer Ankömmling seine erste Krankheit in hiesiger Gegend bekommt, welches allen Blanken u. Negern, gar balde wiederfährt.
matu-alisi, od. blakka alisi
der schwarze Reis der morastigen Boden erfordert. Er übertrift den weißen an Güte, mißräth aber sehr oft; hingegen wird er nach 3 Monaten reif, u. der andere erst nach 4. Monat.
mau
der Arm, die Hand; die vorderfüße der vierfüßigen Thiere, ein Ast; Zweig.
bâri mau
eine flache Hand; eine Ohrfeige.
mauwì
ein schwarzgrauer Vogel, etwas kleiner als der namù.
meli
schütteln; umrühren; Zank anfangen.
membre
denken; überlegen; bedenken; Gedanken.
meti
Fleisch; ein Thier; ein guter Freund.
metteh
sich mit jemand gemein machen, freundschaftl. seyn.
min
die Aufmerksamkeit; das Gemüth.
mindi
ein Gelenk; zusammenfügen; ziehen.
minini
ein Kind; alles junge, als Thiere, Pflanzen p.
mishi
Meisterin, Frau; ein Fehler, verfehlen; Fehler begehen, etwas versehen, etwas nicht treffen;.
mokkesi
hinzuthun; vereinigen; vermischen.
mombi
zurükhalten, halten, nicht gerne geben, geitzig.
morokò
ein Fisch von mittlerer größe, gemeiniglich sehr fett, er wird mit karapa gefangen.
morosi
der Hittapfel-Baum u. dessen Frucht.
no morro
nur; gewiß. p wird allezeit hinten angehängt.
ja tann siki no morro
du bist beständig krank.; Im Reden pflegen die Neger nur nomo, /: anstatt nomorro: / zu sagen; als.
mîti
begegnen, zusammen treffen, antreffen.
muija
naß seyn, feucht seyn; naß machen.
mulungà
ein dicker eiserner Ring zum fechten.
mùne
der Mond, ein Monat; die monatl. Reinigung der Weiber.
nju mune
wenn man den Mond nach dem Neumond zuerst wieder sieht.
munga
sich stoßen; hauptsächl. an eine Wunde.
murrumurru
die langen Blätter, wovon die Wände an den Häusern gemacht werden. Die Frucht des Baums heißt makka, ist eßbar u. gibt gutes Oehl.
mushinì
eine gantz kleine kurrukurru, wo Lockspeise für Fische hinein gelegt wird.
tai mushinì
diese kurrukurru mit Lockspeise ins Wasser hängen.
mushula
die Beugung beym Kompliment machen.
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